Keine Rettung für AE Photonics

منشور على 2-5-2013
AE Photonics 
01.05.2013 Gestern hat das Amtsgericht Dresden das Insolvenzverfahren über das Vermögen der AE Photonics in Dresden eröffnet. Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Christian Heintze von BBL Bernsau Brockdorff bestellt.

Die AE Photonics wurde 2008 als Einzelunternehmen gegründet und 2011 nach einem rasanten Umsatzwachstum in eine GmbH umgewandelt. Das Unternehmen war in den Geschäftsbereichen Großhandel für Photovoltaik-Komponenten und Projektentwicklung für Photovoltaik-Anlagen tätig. Das Unternehmen setzte in 2010 knapp 100 Millionen Euro um. Die AE Photonics Group beschäftigte zu diesem Zeitpunkt weltweit mehr als 70 Mitarbeiter und war neben dem Hauptsitz in Dresden in Italien, Marokko, Griechenland, Indien und Kalifornien vertreten.

Mit der Krise der Solarindustrie brach auch das Geschäft der AE Photonics ein. Die Umsätze schrumpften aufgrund der Subventionskürzungen in ganz Europa dramatisch zusammen. Seit Mitte 2012 hoffte das Unternehmen auf den Einstieg eines Investors, der jedoch nicht vollzogen wurde. Anfang 2013 kamen die Geschäfte in Deutschland nahezu vollständig zum Erliegen. 

Im Verlauf der vorläufigen Insolvenzverwaltung konnte der Geschäftsbetrieb nicht wieder aufgenommen werden. Den noch vorhandenen 22 Mitarbeitern wurde bereits gekündigt. Das Unternehmen wird nunmehr vollständig abgewickelt. Einen Schwerpunkt werden dabei insbesondere die Auslandsbeteiligungen der Gesellschaft in Italien und Marokko sein. „Diese Gesellschaften sind nicht vom Insolvenzverfahren in Deutschland erfasst“, erklärt Insolvenzverwalter Christian Heintze von BBL. „Wir bemühen uns derzeit mit den Geschäftsführern vor Ort, für diese Gesellschaften eine langfristige Lösung zu finden.“


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AE Photonics (أخصائي تركيب أنظمة الطاقة الشمسية): https://ar.enfsolar.com/ae-photonics
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